Audi MMI Navigation 3G – Basic oder Plus

Ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden, ist “Navigation im Auto”.

Es gibt die Anachronisten, die auf die Landkarte in der Türablage schwören und mit elektronischen Karten nichts zu tun haben wollen (“Stürzt sowieso nur ab oder leitet dich sowieso falsch. Da habe ich lieber ein Papier in der Hand, auf das ich mich verlassen kann.”).

Dann gibt es die Version 1.0 Benutzer, die ein uraltes Navi und uralten Karten benutzen, teils noch ohne Sprachausgabe und teilweise auch nur mit den Symbolen “Pfeil gerade”, “Pfeil links”, “Pfeil rechts”.

Der nächste Schritt ist dann ein moderneres Navi, bei dem das Kartenmaterial aktualisiert werden kann, Staus berücksichtigt werden und man mit sinnvollen Sprachausgaben und übersichtlicher Kartendarstellung durch den Verkehr geleitet wird. Im Grunde ist das schon eine solide Basis, mit der man leben kann.

Nun gibt es aber noch eine lange Liste an Schnickschnack, an den man sich schnell gewöhnt und ihn nicht missen möchte, wenn man erst mal angefixt ist. Die Geräteklassen kann man grundsätzlich in “tragbar” und “fest eingebaut” unterscheiden. Flexibler ist offensichtlich die tragbare Lösung, vor allem, wenn es sich um eine Navi App auf dem Smartphone oder Tablet handelt. Für die Fälle, in denen ich z.B. in einem Mietwagen im Ausland unterwegs bin, habe ich mir die TomTom App für iOS gekauft und kann damit sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad auf eine sehr ausgereifte Lösung zurückgreifen. Für das eigene Auto geht mir der damit einhergehende Kabelsalat und die notwendige Halterung allerdings derart auf den Keks, dass ich den Aufpreis eines fest eingebauten Navis in Kauf nehme.

Aktuell stellt sich für den aktuellen A4 (Modell B8) die Frage, ob “MMI Navigation Basic” reicht oder es wegen weiterer Features das “MMI Navigation Plus” sein soll. Daher versuche ich eine Gegenüberstellung offensichtlicher und nicht ganz so offensichtlicher Features zu erstellen.

Unterschiede:

  1. Display
    1. Basic: 6,5 Zoll, 400*240 Auflösung
    2. Plus: 7 Zoll, 800*480 Auflösung
  2. Steuerung:
    1. Basic: Drehrad
    2. Plus: Drehrad, Joystick
  3. Darstellung:
    1. Basic: 2D
    2. Plus: 2D, 3D, Geländemodell, Routeninfo in Splitscreen, Kreuzungsdetails und Spurempfehlung
  4. Zieleingabe:
    1. Basic: Adresse, Sonderziel, 1 Route per Voreinstellung “Schnell/Ökonomisch/Kurz”
    2. Plus: Adresse, Sonderziel, beliebiger Punkt auf Karte per Joystick, Zieleingabe über Ganzworteingabe in einem Satz, 3 Alternative Routen zur Auswahl (noch unklar, ob das nur die Voreinstellung “Schnell/Ökonomisch/Kurz” widerspiegelt, oder ob es 3 Alternativrouten basierend auf der Voreinstellung sind)
  5. iPhone Integration:
    1. Basis: MMI Kabel, Musik auf Handy auswählen/starten/stoppen, kein Bluetooth Streaming möglich (A2DP nicht vorhanden)
    2. Plus: MMI Kabel, Musik auf Handy auswählen/starten/stoppen, Bluetooth Streaming aus beliebiger App nur nach Freischaltung per VCDS (A2DP vorhanden, aber deaktiviert)
  6. Speichermedien:
    1. Basis: 1 SD Karte für Musik, 1 Musik CD. Navi Daten belegen einen SD Slot
    2. Plus: 2 SD Karten für Musik, 1 Musik/Video CD/DVD, Navi Daten auf Festplatte, 20 GB auf Platte für Musik
  7. Wiedergabelisten:
    1. Basis: Verzeichnisse auf SD Karte in alphabetischer Reihenfolge, Wiedergabelisten auf iPhone per Kabel im Handschuhfach
    2. Plus: (noch unklar)
  8. weitere wichtige Unterschiede noch unklar
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ESXi 5.1 und VMs mit 2GB Sparse vmdk

Heute habe ich mal versucht, eine VM auf einen ESXi 5.1 Server zu migrieren, die mit 2GB Sparse Dateien angelegt wurde. Das Problem dabei: Kopiere ich die vmdk Dateien per SCP auf den Datastore und lege eine neue VM mit dieser Disk an, dann funktioniert das Starten der VM nicht. Fehlermeldung:

Failed to open disk scsi0:0: Unsupported or invalid disk type 7. Ensure that the disk has been imported.

Diese 2 Kommandos haben geholfen:

esxcli system module load -m multiextent
vmkfstools -i 2GbSparseDisk.vmdk -d thin thinDisk.vmdk

Der erste Befehl sorgt dafür, dass das notige Kernelmodul zum Handling von 2gbsparse geladen wird, was ab ESXi 5 nicht mehr der Default ist. Mit dem 2. Befehl wird die Festplatte geclont und das Ergebnis in das “thin” Format konvertiert. Hierbei ist “2GbSparseDisk.vmdk” die erste Datei der in 2 GB unterteilten Quelldisk und “thinDisk.vmdk” der Name der neuen Zieldisk.

Anschließend konnte ich die VM starten.

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Kart Videos

Hier gibt es einige meiner Onboard Videos vom letzten Jahr: http://vimeo.com/kart2000

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Kartmesse 2013

Apropos Messe: Am 19./20.01.2013 (also in gut 2 Wochen) findet in Offenbach wieder die Internationale Kartmesse statt. Gelegenheit, sich über neue Technik zu informieren, sich beim spontanen Kaufrausch einzudecken oder sich einfach nur mit alten Bekannten zu treffen. Ich werden am Sonntag dort sein.

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Hacker Konferenzen 2013

Ich war zwischen den Jahren auf dem 29C3 und bin ziemlich angetan von der Atmosphäre, den Talks und den Workshops. Beim 30C3 werde ich sicher auch dabei sein und mich vorher evtl. auch anderenorts rumtreiben. Um keine Termine zu vergessen und planen zu können hier schon mal eine kleine Liste an anstehenden Veranstaltungen für dieses Jahr:

  • Embedded World in Nürnberg vom 26.02. – 28.02
  • Troopers in Heidelberg vom 11.03. – 15.03. (edel, aber sackenteuer)
  • Hackito in Paris (Termin noch unklar, wird April oder Mai)
  • SIGINT im Frühling in Köln (Termin noch unklar, war 2012 im Mai)
  • OHM in Holland vom 31.07. – 04.08.
  • FrOSCon in St. Augustin (Termin noch nicht bestätigt, war 2012 im August)
  • MRMCD in Darmstadt (Termin noch nicht bestätigt, war 2012 im September)
  • 30C3 in Hamburg (Termin noch nicht bestätigt, war 2012 im Dezember)

30C3 ist sicher, OHM ein heißer Kandidat und evtl. noch MRMCD.

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Lieferung

Das Paket kam an :-)

Arduino Starter Paket

Arduino Starter Paket

  • Arduino Mega 2560
  • Bauteilset
  • Breadboard mit Kabelset
  • Breakout Board mit Kondensatormikrofon
  • Fotowiderstand (LDR)
  • Temperatursensor: LM35CZ(TO92)
  • PIR Bewegungsmelder
  • Alkohol Gas Sensor MQ-3
  • Lasermodul
  • 16×2 Zeichen LED RGB
  • WiiChuck Adapter
  • Sortierbox
  • USB Kabel

Los geht’s mit dem Basteln :-)

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Arduino

Seit ich vor ein paar Wochen auf das Thema Physical Computing gestossen bin, läßt mich die Thematik nicht mehr los. Ursprünglich bin ich zufällig über www.makezine.com gestolpert und habe dort einige Artikel gelesen, bei denen Amateure ihre eigenen Schaltkreise programmieren und damit Sensoren und Motoren ansteuern. Das Thema Robotik und Embedded fand ich schon immer spannend, allerdings fehlte mir der (einfache) Einstieg. Mit www.arduino.cc habe ich ihn nun gefunden. Für wenig Geld bekommt man hier eine sehr einfach programmierbare Prototyping Platform, für die man haufenweise Dokumentation und Anregungen für eigene kleine Projekte findet. Die zugehörige quelloffene und kostenlose IDE gibt es für Windows, Linux und Mac OS X. Bis das Paket mit den bestellten Teilen da ist, frische ich bei www.arduino-tutorial.de meine Grundkenntnisse zu Schaltkreisen aus dem 2. Semester auf. Programmbeispiele und eine Einführung in die arduino API gibt es unter arduino.cc/en/Tutorial/HomePage. Reizvoll finde ich bei arduino den Blick auf das Wesentliche. Es geht um den Spass am Umsetzen von Ideen und um einen einfachen Zugang zum Thema Elekronik, ohne die Sicht und die Motivation durch zu viele Möglichkeiten und Stellschrauben zu trüben (z.B. erst ein Linux installieren, eine Entwicklungsumgebung auf der Hardware zum Laufen bringen, den Kompiler an die Platform anpassen und sich um diverse weitere Abhängigkeiten und Treiber kümmern müssen, ehe man auch nur das erste Lämpchen zum leuchten bringen kann).

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NVidia Treiber in Bootcamp 4.0

Nach dem Upgrade auf OS X Lion habe ich Windows 7 in der Bootcamp Partition neu installiert und bei der Gelegenheit noch deren Größe erhöht. Die aktuelle Bootcamp Version ist 4.0 (erschienen am 20.7.11) und bringt den NVidia Treiber in Version 261.41 mit. Aktuell ist hier 285.38. Die Installation des neuen Treibers läuft noch genauso aus, wie ich es im Februar beschrieben hier habe.

Bei einer GT9600M Grafikkarte (Macbook Pro Anfang 2009) fällt der Unterschied aktuell allerdings nicht so sehr ins Gewicht, wie es noch bei Bootcamp 3.1 der Fall war. Insofern kann man derzeit auch auf das manuelle Update der Grafiktreiber verzichten.

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Idle3 Wert bei WD WD20EADS Festplatten anpassen

Der S.M.A.R.T. Wert “LCC” (Load Cycle Count) gibt an, wie oft der Schreib/Lesekopf einer Festplatte die Parkstellung verlassen hat. Für Consumer Platten liegt der von den Herstellern angepeilte Wert bei ca. 300.000, ehe Hardwarefehler wahrscheinlich werden. Ein solcher Fehler ist dann bspw. ein Versagen den Stellmotors, der den Schreib/Lesekopf bewegt –> Daten futsch, weil man die Platte nicht mehr auslesen kann.

Betreibt man die Platten in einem NAS, gibt es typischerweise viele solcher Entpark-/Parkvorgänge. In meinem Setup habe ich nach 4 Monaten 24/7 Betrieb bereits Werte von 50.000 – 54.000 erreicht (läßt sich bei Linux mit dem Kommando “smartctl -a ” auslesen). Hochgerechnet ist hier also in knapp 2 Jahren mit einem Ausfall der Platten zu rechnen.

Sinnvoll entgegenwirken kann man dieser recht hohen Abnutzung bei Platten von Western Digital durch das Hochsetzen des Timers im Platten-Controller, der die Anzahl Sekunden vorgibt, nach denen der Schreib/Lesekopf wieder in die Parkposition gefahren wird, wenn kein Zugriff erfolgt (Idle3). Hierzu bietet Western Digital ein DOS-basiertes Tool an, dessen Verwendung hier beschrieben ist: http://forum.synology.com/enu/viewtopic.php?f=124&t=20907

Alternativ kann man auch die experimentellen idle3-tools verwenden, die für Linux geschrieben wurden und das Booten einer DOS Umgebung überflüssig machen: http://idle3-tools.sourceforge.net.

In jedem Fall sollte man vorher unbedingt ein Backup der jeweiligen Platten machen, da es sich um eine Änderung der Firmware auf den Platten handelt.

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City-Kart Wiesbaden 2011

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Am 6./7. August 2011 findet in Wiesbaden zum zweiten Mal das Event “City-Kart” statt. Dieses mal werde ich daran teilnehmen und es wird für mich die erste offizielle Kartveranstaltung seit 2008 sein, bei der ich starte. Worum geht es? An … Weiterlesen

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